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Masters 1000 in Shanghai: Rinderknech wegen Bauchverletzung raus, auch Sinner sagt ab
Durch eine Verletzung im Bauchbereich gehandicappt, bricht Arthur Rinderknech seine Asien-Tournee ab: Absage in Peking und beim Masters 1000 in Shanghai, wo er im Vorjahr im Finale stand. Auch die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner, sagt ab.

Arthur Rinderknech ist bereits nach Frankreich zurückgekehrt. Durch eine Verletzung im Bauchbereich gehandicappt, sagte der französische Nummer 3 am Donnerstag das ATP 500 von Peking ab, vierundzwanzig Stunden später auch das Masters 1000 in Shanghai, das vom 7. bis 18. Oktober ausgetragen wird. Dort stand er im Vorjahr im Finale.
650 Punkte verloren, die Top 50 gleich mit
Der Verzicht kostet mehr als eine abgebrochene Reise. Eine Verletzung in diesem Bereich trifft zuerst den Aufschlag: jede Beschleunigung des Arms läuft über die Bauchmuskulatur. Rinderknech verliert die 650 Punkte aus seiner Finalteilnahme 2025 und wird die Top 50 verlassen. Ein Datum für seine Rückkehr wurde nicht genannt, und die genaue Art der Verletzung wurde nicht öffentlich gemacht.
Auch Sinner sagt ab
Das Feld verliert zudem seine Nummer eins der Welt. Am Samstag kündigte Jannik Sinner auf Instagram an, ebenfalls auf das Masters 1000 in Shanghai zu verzichten. „Leider werde ich nicht in der Lage sein, am Masters 1000 in Shanghai teilzunehmen, wie ich es gehofft hatte“, schrieb der Italiener, ohne einen Grund zu nennen.
Der Kontext ist bekannt: Sinner spielt seit seinem Wimbledon-Titel Mitte Juli nicht mehr und plagt sich seit dem Sommer mit dem rechten Knie. Für seine Rückkehr gibt es kein Datum.
Ein geschmälertes Feld vor dem ersten Match
Wenige Tage vor Turnierbeginn steht fest, dass Shanghai ohne den Finalisten von 2025 und ohne die Nummer eins der Welt auskommen muss. Rinderknech muss eine Rangliste neu aufbauen, die ihre schwersten Punkte verliert; Sinner muss endlich einen Termin nennen. Die Asien-Tournee läuft derweil ohne die beiden weiter.